Activating Children’s and Youth’s Active Travel in 15-minute Cities

gefördert im Programm Driving Urban Transitions Partnership (DUT) – 15-minute City Transition Pathway – Advancing urban mobility: innovations for inclusive and youth-centric mobility systems (co-funded by EU)

Das Forschungsprojekt wird von einem Konsortium, bestehend aus dem Institut für Verkehrswesen der Universität für Bodenkultur Wien, der Universität Utrecht, dem University College London und der Autonomen Universität Barcelona, in Zusammenarbeit mit Partnerstädten aus den beteiligten Regionen durchgeführt.

Ausgangspunkt

Kinder und Jugendliche gehen immer seltener zu Fuß oder fahren mit dem Rad – obwohl beides nachweislich gesund ist und die Umwelt schont. Gleichzeitig verursacht der motorisierte Individualverkehr vor allem in Städten große Umweltprobleme. Die Idee der „15-Minuten-Stadt“ will Orte schaffen, in denen wichtige Ziele schnell und bequem zu Fuß oder mit dem Fahrrad erreichbar sind. Trotzdem nutzen viele junge Menschen diese Möglichkeiten kaum. Das Projekt untersucht deshalb, welche Faktoren neben der Infrastruktur das Mobilitätsverhalten beeinflussen – damit künftige 15-Minuten-Städte Kinder und Jugendliche wirklich zum Gehen und Radfahren motivieren.

ACTIVATE untersucht konkret, warum Kinder und Jugendliche sich für bestimmte Wege entscheiden – zu Fuß, mit dem Rad oder anders – und wie sich diese Gründe mit dem Älterwerden verändern. Mit dem sozial-ökologischen Blick werden Einflüsse auf mehreren Ebenen betrachtet: Politik und Stadtplanung, die gebaute Umgebung, das soziale Umfeld (Eltern, Freund*innen, Nachbarschaft) und persönliche Faktoren. Besonders im Fokus stehen Übergänge wie der Wechsel vom Kindergarten in die Volksschule oder Unterstufe und später in Ausbildung oder Studium.

ACTIVATE liefert Einblicke zu:

Wie politische Maßnahmen und die gebaute Umwelt das Mobilitätsverhalten beeinflussen, mit Schwerpunkt auf sozialen Ungleichheiten.

Wie Gemeinschaft und Beziehungen Einstellungen prägen und aktive Mobilität je nach Lebensphase fördern oder bremsen

Wie diese Faktoren je nach sozialer Lage variieren und Entscheidungen fürs Gehen und Radfahren prägen.

Die Ergebnisse fließen in einen leicht anwendbaren Maßnahmenkatalog zur Förderung aktiver Mobilität von Kindern und Jugendlichen.

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